In die Biotonne gehört nur Biomüll!

Gemüsereste gehören in die Biotonne, Verpackungen nicht. Foto: Freyer/ pixelio

Das Sammeln von Biomüll ist ökologisch sinnvoll. Das zeigt etwa die neue Biogasanlage in Witten: Hier wird der gesamte Biomüll des EN-Kreises zu Biogas vergoren. Anschließend wird daraus Strom erzeugt. Nachhaltiger Klimaschutz kann aber nur dann gelingen, wenn der angelieferte Biomüll auch eine entsprechende Qualität hat. Diese Qualität der Bioabfälle ist im gesamten Ennepe-Ruhr-Kreis allerdings gegenüber den letzten Jahren deutlich gesunken. Passend zur Jahreszeit machen vor allem die Grillreste durch ineinander verpackte Mischungen aus Lebensmitteln, Verpackungen und Restmüll Probleme. Darauf hat jetzt die Kreisverwaltung hingewiesen.
Wichtig ist vor allem die richtige Befüllung der Biotonne. „Um die Abfallqualität wieder zu steigern und die Umlage der drohenden Mehrkosten des Anlagenbetreibers zu vermeiden, sollten alle Bürgerinnen und Bürger sorgfältig prüfen, was sie als Biomüll entsorgen“, so Ludger Willeke vom Stadtbetrieb Wetter. Das gilt natürlich für alle Städte im Kreis. „Die Biotonne erfreut sich in Wetter wachsender Beliebtheit. Ich bin mir sicher, dass sich die meisten Bürgerinnen und Bürger an die richtige Trennung halten, aber schon wenige falsch befüllte Biotonnen reichen aus, um eine ganze Fahrzeugladung zu verunreinigen.“
So gehören in die Biotonne etwa Speisereste, Gemüse- und Obstreste, Kaffeesatz, Tee, Eier- und Nussschalen, Knochen, Zimmerpflanzen, Blumen, Blumenerde, Gras, Baum- und Strauchschnitt. Nicht in die Biotonne gehören: Plastik- und Alufolien, Restabfall, Problemabfall, Verkaufsverpackungen, Dosen, Gläser, Flaschen, Hochglanzpapier oder -  wie schon geschehen - ein Meter große Teddybären. Weitere Informationen stehen auch im Abfallkalender 2013 oder erhalten Interessierte im Servicebüro des Stadtbetriebs unter Tel. 840600. Neben den bewährten Papiertüten für eine bessere Trennung hat der Stadtbetrieb neuerdings auch kompostierbare Tüten (1,90 Euro pro zehn Stück) im Angebot, erhältlich im Servicebüro des Stadtbetriebs sowie im Wertstoffland.

Bild: Thorsten Freyer / pixelio

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