Stadtbetrieb passt Abfallgebühren den gestiegenen Entsorgungskosten an

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Bis zum Jahr 2012 konnten die Abfallgebühren in Wetter – entgegen dem Trend – stabil gehalten, beziehungsweise zum Teil sogar gesenkt werden. Kostensteigerungen wurden in den Vorjahren durch die Verrechnung von Gebührenüberdeckungen aus früheren Jahren, einer gestiegenen Leerungshäufigkeit, wirtschaftlichen Optimierungen und durch Altpapierertäge aufgefangen. Die reichten im Jahr 2013 nicht mehr aus, die gestiegenen Kosten wurden bei den Restabfalltonnen und einigen Annahmegebühren im Wertstoffland an die Nutzer weitergegeben. Auch im Jahr 2014 müssen die Gebühren nun der Kostenentwicklung angepasst werden. Hier spielen insbesondere die gestiegenen Kosten der Abfallbeseitigung eine Rolle, die der EN-Kreis den kreisangehörigen Städten in Rechnung stellt. Speziell der Betrieb der neuen Biogasanlage in Witten und die Kosten des Eco-City-Verbundes, dem der EN-Kreis angehört, schlagen hier durch. Für Wetter (Ruhr) bedeutet dies zusätzliche Entsorgungskosten von mehr als 100.000 Euro (plus 12,6 Prozent).
Die positive Nachricht: Der Stadtbetrieb weist darauf hin, dass die Niederschlagswassergebühr um 2,9 Prozent gesenkt wird, die Schmutzwassergebühr bleibt gleich. Für Straßenreinigung und Winterdienst werden in Wetter (Ruhr) nach wie vor keine Gebühren erhoben.

Die Abfallgebühren im Überblick (in Klammern die Daten aus 2013):

Restabfall (max. Gebühren bei 26 Abfuhren pro Jahr, Einsparungen sind durch Minderabfuhr möglich).
60 Liter – Gefäße 144,30 Euro (137,54)
80 Liter – Gefäße 192,40 Euro (182,78)
120 Liter – Gefäße 288,60 Euro (273,52)
240 Liter – Gefäße 577,20 Euro (546)
770 Liter – Gefäße 1.849, 38 Euro (1.750,84)
1.100 Liter – Gefäße 2.641,86 (2.501,72)

Bioabfall:
60 Liter – Gefäße 55,20 Euro (47,52)
80 Liter – Gefäße 73,56 Euro (63,36)
120 Liter – Gefäße 110,40 Euro (95,04)
240 Liter – Gefäße 220,80 Euro (190,08)

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