Klimaschonende Technik beim Stadtbetrieb

Mit Sonne im Tank: Ulrich Conrads (li.) und Andreas Nabert präsentieren den Elektrotransporter

„In allen Arbeitsfeldern haben wir mit Klima- und Umweltschutz zu tun. Das gehört zu unseren tagtäglichen Arbeiten. Die Erzeugung von Solarstrom und die Erweiterung unseres Fuhrparks durch einen Elektrotransporter ergänzen daher unser Selbstverständnis als Umweltschutzunternehmen“, erklärt Stadtbetriebs-Vorstand Ulrich Conrads. Das sei auch den eigenen Mitarbeitern wichtig. „Sie wissen es zu schätzen, dass sie in einem Unternehmen tätig sind, wo nachhaltig und klimafreundlich gearbeitet wird.“
Die 92,5 Quadratmeter große Fotovoltaikanlage, die auf dem Dach des neuen Salzlagers installiert wurde, hat eine Leistung von 13,5 Kilowatt und kommt auf einen durchschnittlichen Jahresverbrauch von 11.000 Kilowattstunden. Mitarbeiter der AVU Serviceplus GmbH haben mit ihrem ingenieurfachlichen Know how beratend beim Aufbau dieser Anlage mitgewirkt. „Den durch diese Fotovoltaikanlage erzeugten Solarstrom nutzen wir zum Eigenverbrauch. Dadurch beziehen wir deutlich weniger Strom von unserem Energieversorger“, erläutert Ulrich Conrads. Auf einem Display, das direkt am Heizungskeller angebracht ist, lassen sich zudem der Tagesertrag, die aktuelle sowie die Gesamtleistung in Kilowatt ablesen. Die Fotovoltaikanlage ist der nächste Schritt des Stadtbetriebes in der Nutzung alternativer Energien – bereits seit 2006 arbeitet das Unternehmen mit einer Hackschnitzelheizanlage.

Die Fotovoltaikanlage auf dem Dach des neuen Salzlagers.

Den ökologischen Aspekt unterstützt auch der neue Elektrotransporter, der im Bereich der Grünflächenunterhaltung eingesetzt wird. „Wir wollen auch in diesem Bereich als Umweltschutzunternehmen Vorreiter sein“, betont Conrads. Das E-Fahrzeug ist zudem auch schmaler als übliche Transporter. Schmale oder zu eng beparkte Straßen und dicht bebaute Wohngebiete stellen für dieses Fahrzeug kein Problem dar: „Damit kommen wir überall hin“, so Betriebsleiter Andreas Nabert. Neben dem Gewinn für die Umwelt sowie der Senkung der Kraftstoff- und Wartungskosten überzeugt das Elektrofahrzeug noch auf eine weitere Weise – und zwar mit einer Antwort auf die Frage, wie man den Arbeitsplatz ergonomischer gestalten kann: „Dieser Transporter hat einen deutlich niedrigeren Einstieg“, erklärt Nabert. Außerdem verhindert die niedrige Ladekante, dass die Mitarbeiter zwangsweise auf die Ladefläche steigen müssen, um etwa an Material oder Geräte zu gelangen. Das bringt deutliche Vorteile für die Mitarbeiter, die ihrer Arbeit nun schonender und effizienter nachkommen können.


Bild: Mit Sonne im Tank: Ulrich Conrads (li.) und Andreas Nabert präsentieren den Elektrotransporter. Foto: Stadt Wetter (Ruhr).

 

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