Störungen im Kanalnetz: Stadtbetrieb bittet um Mithilfe der Bürger

Pumpenstoerung-1(2)

Aus diesem Grund bittet der Stadtbetrieb Wetter um die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger, damit es in Zukunft nicht mehr so häufig zu Störungen durch Feststoffe oder andere Dinge in der Kanalisation kommt.

Alles, was wir über Waschbecken, WC, Waschmaschine und Bodenablauf entsorgen, wird durch Kanalrohre, Schächte und Pumpwerke der Abwasserbehandlung zugeführt. So kommt es zum Beispiel seit einiger Zeit vermehrt zu Störungen am Pumpwerk Bahnhofstraße (Parkhaus), hervorgerufen durch Feststoffe, die sich in den Pumpen festsetzen. Dadurch wird es für den Stadtbetrieb notwendig, das Pumpwerk vermehrt anzufahren, um Kontrollen an der Maschinentechnik und Reinigungsarbeiten durchzuführen.
Bestimmte Dinge und Substanzen sollten daher keinesfalls über den Kanal entsorgt werden, da sie Störungen im Kanalnetz und vor allem in Pumpwerken verursachen. Diese Störungen beeinträchtigen den Kanalbetrieb und es kommt zu einem erheblichen Mehraufwand in der Unterhaltung. Hieraus ergibt sich eine Erhöhung der Unterhaltungskosten und auch die Anwohner können belästigt oder Ihr Eigentum durch Rückstau geschädigt werden.  
 

Insbesondere Textilien, Strümpfe, Windeln, Hygieneartikel, Wattestäbchen und Verpackungen gehören nicht in den Kanal, sondern in die entsprechenden Abfallbehälter. Auch Essensreste, Bratfett und Frittier-Öl können sich im Abwasserkanal verfestigen und zu Störungen im Ablauf bzw. an den Pumpen führen. Altöl, Maschinenöl, Verdünner, Benzin, Gifte und Chemikalien können bei Starkregen über die Entlastungsbauwerke der Kanalisation unbehandelt in die angrenzenden Gewässer gelangen. Des Weiteren reagieren die Mikroorganismen in der biologischen Kläranlage empfindlich auf diese Stoffe und es kann so zu einer Verminderung der Reinigungsleistung im Klärwerk kommen.

Weitere Erklärungen zu Einleitungen in die öffentliche Kanalisation finden Interessierte auch    in der Entwässerungssatzung des Stadtbetriebes Wetter (Ruhr) unter § 7,  Begrenzung des Benutzungsrechts.

zurück