Großreinemachen am Bahnhofsplatz

(v.li.) Andreas Tebben, David Patcheco und Yussef Achraf waren am Donnerstag u.a. mit dem neuen Kippensauger des Stadtbetriebes für die Sauberkeit des Stadtbildes im Einsatz

„Wir wollen unser Reinigungssystem weiterentwickeln“, erläutert Andreas Nabert vom Stadtbetrieb, „weg von der gesonderten Stadtreinigung und Grünpflege, hin zu einer gesamtheitlichen Stadtbildpflege. „Neben der täglichen Straßenreinigung wollen wir in regelmäßigen Abständen sozusagen geballt reinigen, also Reinigung, Papierkorb-Leerung sowie Baumscheiben- und  Grünpflege zusammen an einem Tag  durchführen. Wir versprechen uns davon einen besseren Gesamteindruck, zumindest bis zur nächsten Verunreinigung.“
Dabei soll aber auch die starke Präsenz der Mitarbeiter zu einer Verhaltensänderung anregen. Ein gepflegtes Stadtbild ist die gemeinsame Aufgabe aller Bürgerinnen und Bürger. Wer etwa darauf achtet, seine Kippen oder anderen Müll ordnungsgemäß zu entsorgen, hat schon einiges für ein attraktives Stadtbild getan.
Mit im Einsatz war am Donnerstag auch der neue „Kippensauger“, der schon im Rahmen der neuen Sauberkeitskampagne „Lass mich nicht zurück“ auf dem Wochenmarkt vorgestellt wurde. Dieses Gerät haben die Werkstatt-Mitarbeiter des Stadtbetriebes gemeinsam mit ihrem Betriebsleiter ausgetüftelt und aus verschiedenen Komponenten zusammengesetzt.
Der neue Kippensammler ist übrigens ein Multifunktionsgerät: der Staubsauger kann abmontiert und in der Werkstatt des Stadtbetriebes eingesetzt werden, das Aggregat auch für Heckenschneidegeräte und andere Geräte am Betriebshof eingesetzt werden. Und wenn die reine Handkarre mit zwei Mülltonnen bestückt wird, ist sie für den normalen Handreinigungsbetrieb nutzbar.

 

Bild: (v.li.) Andreas Tebben, David Patcheco und Yussef Achraf waren am Donnerstag u.a. mit dem neuen Kippensauger des Stadtbetriebes für die Sauberkeit des Stadtbildes im Einsatz

 

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